Potz-Blitz - was für ein Unterschied

Vergleich Blitzdiffusor
Vergleich Blitzdiffusor

Direkt, indirekt, Softbox, Joghurtbecher, Diffusor ... was gibt es nicht alles für Möglichkeiten, um das frontale Blitzlicht etwas erträglicher zu gesalten. Aber wie groß sind die Unterschiede eigentlich? Preislich sind sie auf jeden Fall sehr groß, von wenigen Cent bis mehreren hunter Euro ist alles möglich. Daher habe ich mal vier verschieden Varianten am gleichen Motiv direkt miteinander verglichen.

Zum Einsatz kamen

  1. Eine Softbox für Aufsteckblitze
  2. Der integrierte Diffusor
  3. Ein B.I.G. Blitz-Diffusor Überzug
  4. Eine Brotpapiertüte

Alles mit dem Nikon SB-24 mit 1/125 und F 22. Hier sind die Ergebnisse:

4 Methoden für diffuseres Blitzlicht

Die 4 Ergebnisse

Fazit

Die Softbox macht definitiv eindeutig das beste Licht, schöne weiche, gleichmäßige Ausleuchtung. Also für die Fotografie im "Home-Studo" die erste Wahl.

 

Zusammengefaltet lässt sich die Softbox zwar auch gut transportieren, aber ist für den Einsatz unterwegs eher weniger geeignet. Dafür sollte man auf jeden Fall mindestens immer eine Butterbrottüte und ein Gummiband dabei haben. Denn besser als ohne einen Diffusor ist eigentlich jede Lösung.

 

Da die Haltbarbkeit der Papiertüte allerdings sehr begrenzt ist, empfiehlt sich der B.I.G Kunststoffüberzug für die Immer-am-Mann Variante. Die nimmt zusammengeknüllt keinen Platz weg, hat das Gummiband schon integriert und ist preislich nicht der Rede wert. Aber wie gesagt, falls ich sie doch mal in der falschen Fototasche vergessen habe, von den Papiertüten habe ich mindesten zwei in jeder Fototasche.

 

Aufmerksamkeit erhält man auf jeden Fall, auf Hochzeiten z.B. fragt einen so ziemlich jeder zweite Gast, wieso der Blitz so eine Kochmütze auf hat? Und schon ist man mit den Gästen im Gespräch, was den späteren Fotos auch meistens sehr gut tut.

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