HDR Premiere

Nachdem ich das erste HDR Bild gesehen hatte, wollte ich natürlich sofort wissen wie das geht. Und ich muss sagen, eigentlich ist es gar nicht so schwer, was das Prinzip angeht. Der Teufel, oder besser der Unterschied zu einem wirklich genialen HDR Bild liegt mal wieder im Detail. Aber mit meinem ersten Test bin ich ganz zufrieden.

Ein HDR (High Dynamic Range) Bild zeigt viel mehr Details als ein normales Bild, sowohl die dunklen als auch die hellen Bereiche eines Fotos zeigen Konturen.

Wie ist das möglich?

Ganz einfach durch eine Belichtungsreihe, Drei bis fünf Fotos mit jeweils einer Belende Belichtungsunterschied von unter- bis überbelichtet

Die unterbelichteten Bilder zeigen Deteils der hellen Bereiche und die überbelichteten Fotos zeigen Details der hellen Partien.

Mit einer speziellen Software (davon gibt es reichlich von viel Geld bis OpenSource) können diese Bilder dann zusammengefügt werden, so dass dann in einem Bild die Details sowohl im hellen auch auch im dunklen Bereich eines Fotos zu erkennen sind.

Das Ergebnis ist ein Foto mit sehr viel Dynamikumfang. Je nach Geschmack werden dann häufig noch Farbfilter angewendet um das Bild zu verfremden, bis hin zu gemäldeartig.

Meine Premiere, passend zum Advent
Meine Premiere, passend zum Advent

Cool, oder?

Je nach Belieben kann dann auch ein unterschiedliches Tonmapping durchgeführt werden. Oben wurde ein Gimp Plug-in auf die JPGs angewendet und hier nun die HDR Software Picturenaut das RAW Bild:

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