Steinschlag auf der Ourthe

nun sagen wir mal so, das Kajak ist nun offiziell eingeweiht und sieht ganz und gar nicht mehr neu aus, denn steinige Flussläufe mit wenigen Zentimenter Wassertiefe sind nicht wirklich was für Wanderkajaks. Aber dank dem guten HTP Material alles kein Problem und immer noch besser als mit den Gurken von Heinen Tours, die noch aus der Gründungzeit vor 30 Jahren stammen, paddeln zu müssen ... ohne Spritzdecke und Löchern im Kajak von Schrauben, die durch die Wand gebohrt, aber nicht angzogen wurden...

Auch wenn die für Flusswanderer nicht wirklich zu empfehlene Organisation mit Heinen Tours durch seinen letztendlichen Einsatz, unsere Autos und Gepäck hinzufahren wieder wett gemacht wurde, so hat sein Material schon viel von dem Spass genommen, leider.

 

Aber der Fluss ist auf jeden Fall zu empfehlen, vor allem wenn man mal einen leichten Einstieg und Vorgeschmack auf etwas wildere Flüsse bekommen möchte. Kleine Stromschnellen und Wehre sorgen für die notwendige Abwechslung und Herausforderung. Auch wenn der Fluss dadurch sehr schnell fliesst, braucht man schon seine Zeit, da man doch mal stecken bleicht, kompliziert und ohne (!) Bootswagen umtragen muss oder sich auf ein kleinen "Stunt" mit dem Boot vorbereiten muss.

 

Die Strecke für 2 Tage war somit nur gut 2x 18 km von La Roche-en-Ardenne (davor war der Wasserstand ab Staudamm Nisramont zu niedrig) über Hotton bis zum Endpunkt Grandhan.

 

Leider ist Belgien mit fehlenen Umtragestellen, Bootsanlegern und Zeltplätzen sowie auch Bootsverleihern, die fast nur auf Tagestouren machen nicht wirklich auf Wasserwanderer eingestellt. Das ist schade, denn die Flüsse in der Kulisse der Ardennen ist einfach fantastisch!

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