Mordsee ist Nordsee

vorweg, wer den gleichnamigen Film aus den 70igern, als Hamburg noch ein Neubaugebiet mit kleinen Bäumen und viel Sand drumerum war, nicht kennt, sei dieser - schon wegen der Filmmusik von Udo Lindenberg - wärmstens empfohlen. Ich zitiere: "rundherum nur Wasser und nix zu saufen".

 

 

Wobei ich mich jetzt eher auf die Temperaturen der Nordsee beziehe, die einen selbst zum Sommerende - war es überhaupt ein Sommer - noch ganz schon kurzatmig werden lässt.

Sei es drum, macht der ablandige Wind auch nicht Lust auf baden, dann aber doch doppelten Spaß beim Drachen lenken (altmodisch, das Ding mit den zwei Schnüren, nix Kite).

Nach dem damit dann die Zeit auch wie im Flug (ha ha, welch ein Wortspiel) vergangen ist, war dann auch das Wasser mittlerweile auf "ach, wenn man mal drin ist, geht's eigentlich" Niveau.

Und zum Abend zeigte sich die außerordentlich ruhige "Mordsee" auch von der versöhnlichen Seite und wenn dann die untergehende Sonne sich silbrig auf den seichten Wellen spiegelt, möchte man doch mit den Fischerbooten, die zu Ihrer Arbeit rausfahren, weil die Landeier auch Montags frischen Fisch möchten, langsam am Horizont versinken.... Aber *hups* was fährt denn da von rechts in mein romantisches Stimmungsbild? Kitesurfer in einem Affenzahn ... also runter von dem Fischkutter, weil das Kiten könnte man ja auch mal ausprobieren ... nächstes Jahr ;-)

 

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