Leinen los

kompakt muss man es schon mögen, wenn man sich zu Neunt auf ein 44 Fuss Segler wagt, aber entlohnt wird man dafür dann mit der Entpannung pur. Fernab von jeder massentouristischen Ansammlung, die man sich nur kurz von der Ferne ansieht, wenn man in der Badebucht neben dem Discoschiff ankert oder abends in einem größeren Hafen nach dem Ankerbier von Bord geht.

 

Neben einem seefesten Margen ist eine Geräuschunemfpindlichkeit für die ungestörte nächtliche Ruhe sehr zu empfehlen (zum Glück ist das Boot nicht aus Holz gewesen ;-) ). Aber die berühmte Seeluft sorgt schon zumindest für das Zweite ... scheinbar aber nicht bei holländischen Nachbarn, die sich dann schon mal von "fucking German" aus der Ruhe bringen lassen.

 

Aber Urlaub beginnt ja bekanntlich im Kopf und bilden "tut" eine Reise ja auch immer, was dazu führt, dass ich jedes zweite Wort hier im Duden nachschlagen musste, um zu wissen, wie es in Hochdeutsch nochmal geschrieben wird, ich sag' nur "im Segelbötsche durchs Ionische Meerle seegle".

 

Ausserdem lernt man natürlich seemännische Knoten zu knoten, interssant fande ich nur, dass die genauso heissen, wie die kleinen Fischerhafen in den denen wir angelegt haben: "Dingsa","Dingsbums", "Dingenskirchen" und "Dingens".

 

Mir solls recht sein, ich lege mich zurück und lasse mich vom Auf und Ab des mäßigen Wellengangs solange einlullen bis ich ... aber, auch egal...

 

Komm mit an Bord.

 

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